Erfindergeist, Kreativität und fachliches Können sind gefragte Fähigkeiten in den Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie. Während des Studiums an der Technischen Universität Kaiserslautern können junge Studierende der ingenieurwissenschaftlichen Fächer genau diese Fähigkeiten unter Beweis stellen. Kleine Teilaufgaben des Produktionsprozesses müssen analysiert und Lösungsvorschläge erarbeitet werden. Die Fragestellungen reichen von der effizienten Anordnung des Materialflusses in der Großserienproduktion bis zur praktischen Anwendung der Strömungslehre bei der optimalen Gestaltung von Pumpen und Turbinen.

M+E Praxistage

Die M+E-Praxistage starten in der Regel um 08:00 Uhr in der TU Kaiserslautern und führen rund 16 Studierende in eine betriebliche Forschungs- und Entwicklungsabteilung. Dort angekommen, erhält die Gruppe zuerst einen Überblick über die Produkte und Produktionsprozesse und rundet den gewonnenen Eindruck mit einer Werksführung ab.

Im Anschluss beginnt die eigentliche Arbeit für die Studierenden. Sie müssen ein überschaubares Problem der Fertigung bewältigen. Die am Ende vorgeschlagene Lösung muss nicht nur theoretisch funktionieren, sie muss auch technisch realistisch sein sowie betriebswirtschaftlich Sinn machen.

Gegen 17:00 Uhr endet ein Praxistag mit der Rückkehr nach Kaiserslautern.