Unsere Fortbildungsreihe "Kunst und Physik" wendet sich zuallererst an KunstlehrerInnen der Sekundarstufe I und II aber auch an alle anderen interessierten Lehrkräfte. Nach einer überblicksmäßigen Darstellung von Gemeinsamkeiten zwischen Kunst und Physik wird gezeigt, dass KünstlerInnen von jeher bewusst oder unbewusst physikalisches Wissen bei der Realisierung ihrer Werke ausgenutzt und oft Phänomene dargestellt haben, die die Physik mehr oder weniger betreffen. Nicht zu unterschätzen ist auch, dass umgekehrt die Physik in vielfacher Hinsicht durch die Kunst geprägt worden ist.
Darüber hinaus wird exemplarisch gezeigt, dass die Kenntnis bereits einiger elementarer physikalischen Zusammenhänge die Wahrnehmung von Kunstwerken vertiefen und das Verständnis für Kunstwerke erweitern kann

Die im Vortrag dargelegten Beziehungen zwischen Kunst und Physik werden im anschließenden Seminar anhand konkreter Beispiele aus unterschiedlichen Bereichen (wie Kunstgeschichte, Malerei, Kunst im Alltag usw.) analysiert, teilweise vorgeführt und diskutiert. Dabei stehen Projekte im Vordergrund, die mit einfachen
(schulischen) Mitteln durchgeführt werden können.
Dazu gehören u.a.

  • Bildbeschreibungen (Gemälde aus verschiedenen Epochen),
  • Durch Künstler eingesetzte physikalische Hilfsmittel,
  • Kunst der Perspektive (u.a. Anamorphosen, Schattenbilder),
  • Kunst, die sich selber macht,
  • einfache Realisierungen kinetischer Kunst,
  • Bilder, die sich malen (Runge-Bilder),
  • Skulpturen, die sich selber formen (Wachsmuscheln),
  • Fraktale Kunst (Décalcomanie u.ä.),
  • Physikalische Untersuchungen von Kunstwerken.
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